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Review: Au Revoir Simone

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Review: Au Revoir Simone – Night Light

Auf Wiedersehen, Liebfrauenpop. Auf ihrem jüngsten Album „Night Light“ lässt das Damentrio Au Revoir Simone die Songs ihres letzten und überaus Aufsehen erregenden Album „Still Night, Still Light“ durch den Remixwolf drehen.

Auf zwölf Nummern plus Bonustrack dürfen sich etablierte Künstler wie die Silver Columns oder Jens Lekman, sowie Neuankömmlinge wie Mack Winston an dem verrucht schönen Elektropop der Ladies vergreifen. Und Highlights gibt es auf „Night Light“ einige. So zum Beispiel, wenn genannter Herr Winston das wunderbare „The Last One“ in einen Gewand aus fließendem Mitternachts-Dub steckt. Oder wenn Clock Opera „Tell Me“ in eine wunderbar groovende Piano Ballade verwandeln, die James Yuill nicht schöner hinbekommen hätte. Oder wenn Jens Lekman „Shadows“ mit Geigen und Cellos behängt und damit in das Reich des träumerischen Downbeat abtaucht. Oder wenn die hochdekorierten Silver Columns bei „We Are Here“ auf minimalste Weise und so sachte wie möglich den Ravealarm ausrufen.

Auch die restlichen Songs erstrahlen in völlig neuen Facetten und repräsentieren auf qualitativ hohem Niveau die individuellen Remixkünste der Bastlertruppe. Dass „Night Light“ trotzdem wie aus einem Guss wirkt, liegt dabei an den betörenden Stimmen der drei Simonen, die klangvoll und meist völlig unverändert wie ein magischer Schleier durch die Songs wehen.

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