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Gehört: White Lies – To Lose My Life

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Gehört: White Lies – To Lose My Life

Wie hätte es wohl geklungen, wenn Joy Divison einmal gute Laune gehabt und Songs für das Stadion geschrieben hätten? Die White Lies geben mit ihrem im April 2009 erschienenen Debüt „To Lose My Life“ eine gute Vorstellung davon.

Songs wie die erste Single „Death“ oder das jubilierende „Farewell To The Playground“ vereinen die einnehmende Atmosphäre der Band um Ian Curtis mit der verhalltenen Melodieseligkeit der Editors und dem Breitwandsound von U2. Auch wenn es textlich in erster Linie um Verlust und Tod geht, die White Lies verlieren sich selten in lebensmüder Traurigkeit. Songs wie das Titelstück „To Lose My Life“ stecken stets voller Hoffnung und betören mit wunderschönen Harmonien und makellosen Arrangements.

Was den Killers bei den letzten beiden Alben nicht mehr richtig gelang, gelingt den White Lies fast mühelos: große Songs zu schreiben, die ins Stadion passen und nicht in kitschigen Bombast ertrinken. Ein durchweg stimmiges und gelungenes Werk.

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5 Kommenatre

  1. Unglaublich langweilig die Jungs live. Wär letztes Jahr beinah eingepennt aufem Haldern.Wer will so nen Stadionrock Rotz denn noch hören. Sorry, sowas von ausgelutscht. Sollen sie mal lieber den Editors überlassen

  2. Ja, zwischen Studio und live liegen oftmals Welten. Mir ging es mit Notwist ähnlich: die Platten sind wirklich groß und live ist das zum Einschlafen öde. War vor ein paar Jahren im Capitol und bin nach 20 Minuten gegangen. Ich find die Platte nach wie vor großartig. Ist sicherlich pathosbeladene und stadionlastige Musik, aber so ein Refrain wie in “To lose my life” muss man erstmal schreiben. Im Gegensatz zu den so hochgelobten Killers oder Glasvegas sind die Songs für meine Verhältnisse überaus griffig und strotzen nur so vor grandiosen Melodien. Und hören wollen das noch genug Leute, wir haben bisher in unserer Plattenverkausfstelle 30 Stück weg. Aber das ist wie immer Ansichts- und Geschmackssache. Also nichts für ungut, jedem das seine.

  3. Du findest The Notwist live langweilig ? Da ist es bei mir grade anders rum, auf Platte so lala, live aber immer wieder ein Erlebnis das ich höchstens mit Mogwai , Sigur Rós oder Radiohead vergleichen könnte. Zu Killer und Glasvegas. Kann ich nur unterstreichen, die sind noch langweiliger ;)
    Aber Geschmäcker und so ne, ich kann mit dem Sound halt nix anfangen irgendwie, is mir alles etwas zu glatt und aufgebauscht. Naja blabla, wie du schon sagtest jedem das seine.

  4. So siehts aus! Und Mogwai und Sigur Ros sind schließlich auf Platte UND live ne Macht! Cheers!

  5. Mir gefällts überhaupt nicht. D.h. der Band steht wohl eine glänzende Karriere bevor.

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