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Going Underground II: Abgesagt!

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Es wär so schön gewesen…

Leider müssen wir euch eine traurige Nachricht überbringen: Die Going Underground im Kulthafen in Mannheim am Osterwochenende kann leider nicht stattfinden.

Die Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim hat uns heute per einstweiliger Verfügung untersagt den Kulthafen als Location zu nutzen, bzw. dort eine Veranstaltung zu starten.

Wir hatten zwar eine Genehmigung der Stadt Mannheim, aber in diesem Fall war leider nichts zu machen: Die verantwortliche Stelle ist die Hafengesellschaft. Für uns ist das alles eine sehr traurige Angelegenheit: In einer Stadt, die den Anspruch erhebt bald Kulturhauptstadt zu werden scheint es leider nicht möglich zu sein, Kultur unabhängig zu betreiben. Das persönliche Existenzen ebenso daran hängen, blieb leider auch unberücksichtigt. Schade!

Wir möchten uns bei allen unseren Freunden & Bekannten bedanken, die uns die letzten Wochen unterstützt haben. Ebenso bei euch, die ihr uns immer Mut gemacht habt!

Vielen Dank!!!!

EDIT: Zumindest einen Teil der Going Underground konnte “gerettet” werden: Am Ostersonntag werden wir im Genesis in Mannheim trotzdem feiern!!!

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18 Kommenatre

  1. Eine Frechheit. Langsam wundert mich in MA und HD so etwas schon gar nicht mehr und das ist wirklich schade…

  2. So eine Scheisse. Mich würde mal interessieren, was da noch dahintersteckt. Leider kann ich es mir denken.

    Der Popbeauftragte sollte jetzt mal seinen Flokati-Mantel ausziehen und sich um diesen Fall von Kulturverlust kümmern. Er spricht ja jeden Tag mit dem Bürgermeister.

  3. was für ein mist, auch für euch.
    tut mir echt leid, ich hatte mich schon soo drauf gefreut und ihr euch bestimt auch.

  4. Es liegt nicht an der Stadt Mannheim, sondern anscheinend am Hafen/ bzw. der jeweiligen Hafenbehörde, die mit der Stadt nichts zu tun haben. Die Stadt hat hier wohl nichts zu sagen, bzw. die Genehmigung zählt nicht.
    Wir wissen es selbst nicht 100%ig. Alles sehr verworren.
    Schade vor allem auch, das diese Information leider sehr kurzfristig kam –> Stornierungskram…
    Wir wollen uns auch nicht mit Behörden anlegen, das entspricht keiner Relation
    Es tut uns sehr leid, vor allem weil auch ne Menge Herzblut dahintersteckt, aber wir können da nichts machen.

  5. ich warte mal bis morgen, bevor ich hier zensurtaugliche kommentare loswerde…

  6. leider kein aprilscherz?

  7. welche hintergrundinfos gibt es dazu? wo genau sollte “going underground” stattfinden? man könnte den hafenchef versuchen zu überreden … aber evtl. ist die location aus versicherungstechnischen gründen noicht möglich … die hafengesellschaft ist ja eine gesellschaft des landes baden-württemberg. da hat die stadt mannheim leider nix zu melden.

    +++mail-adresse wurde auf wunsch hin entfernt+++

  8. @Gerhard Fontagnier

    In der gleichen Halle war letzte Woche eine Zeitraum-Exit-Veranstaltung. Auch beim Nachtwandel und dergleichen gab es da schon Veranstaltungen.

    Die Halle befindet sich direkt hinter der Brücke an der Aral-Tankstelle im Jungbusch.

  9. @Gerhard Fontagnier Halle am Verbindungskanal Linkes Ufer 18// schräg hinter der Aral im Jungbusch.
    Wir hatten schon mit der Hafenbehörde gesprochen. In dem Fall ist wohl leider nichts zu machen.

  10. Ich bin zwar noch ziemlich geschockt, aber so langsam finde ich auch wieder zu worten:

    man muss einfach kurz folgendes feststellen: wir hatten für die veranstaltung von der stadt mannheim (ordnungsamt) eine erlaubnis. heute morgen erhielt ich (via popklub) die aufforderung durch die hafengesellschaft sämtliche werbung auf popklub zur veranstaltung zu entfernen, da die veranstaltung nicht zulässig sei, bzw von der hafengesellschaft kategorisch abgelehnt wird.

    auf telefonische nachfrage konnten wir nur in erfahrung bringen, dass nicht die stadt das recht hat so eine veranstaltung (an diesem ort –> hafen mannheim) zu erlauben, sondern als verwalter/besitzer der liegenschaft nur die hafengesellschaft. uns wurde weiterhin mitgeteilt, die wasserschutzpolizei sei bereits informiert und würde “die nötigen schritte” veranlassen.

    im prinzip wollen wir keinen ärger mit den behörden, eine faire zusammenarbeit ist uns sehr wichtig!

    was noch dazu kommt: im moment müssen wir uns eher darum kümmern auch finanziell & organisatorisch die sache abzuwickeln. es ist natürlich kein weltuntergang: mir tut’s eigentlich vorallem wegen dem “event” leid –> stichwort: unser baby und natürlich, weil sich sehr viele leute darüber gefreut hätten…

    schuldzuweisungen halte ich im moment für unnötig, da uns selbst die situation noch relativ unklar ist.

    liebe grüsse

    mischa k

  11. Bleibt trotzdem die Frage offen, warum die Stadt Mannheim bei der Genehmigung darauf nicht hingewiesen hat?

  12. News:
    Wir geben nicht auf – schaut ab morgen mittag einfach mal hier auf der Seite, eventuell findet der Indie Sonntag in einer anderen Location statt :D

  13. Na kein Wunder wenn man die Hafenleitung nicht zu erst fragt.
    Dann fühlen Sie sich übergangen und unwichtig.
    das naechste mal vorher informieren wer wofür zuständig ist.
    Wenn man auf das Hafengelände fährt sind überall grosse Schilder!

  14. @Jany

    Da muss ich dir leider recht geben: wir hätten uns nicht (alleine) auf die Zusage der Stadt, bzw des Ordnungsamts verlassen sollen. Wie wussten, dass die Halle im Gebiet des Hafens liegt, fühlten uns aber “auf der sicheren Seite” durch die schriftliche Erlaubnis der Stadt. Dieser Punkt ist auch der einzige, der man dem Ordnungsamt vorwerfen könnte (ansonsten ist nämlich die Zusammenarbeit als Veranstalter mit der Stadt gar nicht so schlecht, wie alle immer sagen/denken): man hätte uns ausdrücklich darauf hinweisen können, dass die gegebene Erlaubnis nicht ausreichend ist!

    Man muss auch zugeben: die erste Going Underground war auch keine Veranstaltung, die auf Gewinnerzielung ausgerichtet war. Wir wollten im Januar einfach ein Fest für unsere Freunde & Bekannten veranstalten: Der Anlass dazu war gegeben (und ist “Insidern” bekannt). Da diese Veranstaltung besser als erwartet lief, kam uns der Gedanke, die Sache weiterzuführen und zu “kommerzialisieren”. Evtl. spielt dieser Faktor auch eine Rolle…

    Inwieweit man mit dem Hafen Mannheim hätte verhandeln können (im Vorfeld), wissen wir nicht: in diesem Fall wurde unser Anliegen kategorisch abgelehnt: eigentlich schade, da die allgemeine Lage der Halle am Verbindungskanal perfekt wäre (Probleme mit Ruhestörung sind nicht gegeben, Anfahrt, etc).

    Der (private) Besitzer der Halle hätte zudem auch Interesse, diese als Veranstaltungsstätte (mit einem Schwerpunkt auch auf Live-Musik) aus-/umzubauen. Hier gäbe es sicherlich einen interessanten Ansatzpunkt zu weiteren Gesprächen! Aber anscheinend wird eine dergestaltige Nutzung von den Betreibern des Hafens komplett ausgeschlossen.

    Auch in der Diskussion zum Erhalt der “Teufelsbrücke” wäre eine kulturelle Nutzung von Gebäuden auf dieser Seite des Kanals ein (meiner Meinung nach) schwerwiegendes Argument – und damit auch eine Aufwertung des Stadtteils.

    So genug gesagt: dumm gelaufen und wir entschuldigen uns bei allen Gästen!

    Aber: zumindest die Veranstaltung am Ostersonntag konnte “gerettet” werden –> wir werden nun halt eine “verkleinerte” Going Underground im Genesis (H7,15) in Mannheim machen. Und ihr kommt hoffentlich alle!?

    Liebe Grüsse

    Mischa K

  15. Die Stadt Mannheim weiß, für welches Gelände sie eine Sondernutzungserlaubnis erteilen muss und für welches jemand anders zuständig ist, also zB die Hafengesellschaft. Wenn man über die Kammerschleuse fährt wird zB jedeR darauf hingewiesen, dass man sich nun im Hafgengebiet befindet. Insofern bestanden von städtischer Seite aus keinerlei Ungereimtheiten. Es wurde lediglich eine gaststättenrechtliche Genehmigung („Schankerlaubnis“) erteilt – die Genehmigung für die Nutzung des Geländes durch dessen Eigentümerin (Hafengesellschaft) wurde aber nicht eingeholt!!! Da habt ihr verpasst, die Genehmigung an der richtigen Stelle überhaupt zu beantragen. Ich hab gehört, dass die Polizei im Internet gesehen hat, wie die Veranstaltung beworben wird und dann in Erfahrung gebracht hat, dass die Hafengesellschaft diese überhaupt nicht genehmigt hat. Daraufhin hat man sich mit den Veranstaltern in Verbindung gesetzt. Die Veranstalter hätten auch mit der Polizei keinerlei Auflagen (wie das Stellen von Ordnern zB) oder ähnliches abgesprochen gehabt. Dumm gelaufen, aber das nächste Mal seid ihr schlauer!

  16. Hallo “Petra”,

    Du schreibst ” Ich hab gehört, dass die Polizei im Internet gesehen hat, wie die Veranstaltung beworben wird und dann in Erfahrung gebracht hat, dass die Hafengesellschaft diese überhaupt nicht genehmigt hat.”

    Ich glaube nicht, dass die Polizei regelmäßig das Internet auf Veranstaltungen durchsucht und dann für jede Veranstaltung recherchiert, ob da alle entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Würde die Polizei dies regelmäßig tun, dann hätte sie ja wahnsinnig viel zu tun – selbst wenn sie nur stichprobenmäßig sagen wir mal jede 10. Veranstaltung checken würde.

    Das, was Du schreibst, klingt für mich so, als hätte sich jemand – z.B. ein Konkurrent – bewusst an die Polizei gewandt, weil ihm diese Gesetzeslage klar war und er ein Verbot der Party erreichen wollte.

    Ich würde mal gerne wissen, woher Du Deine Informationen beziehst bzw. ob Du noch mehr Hintergründe hast. Das wäre doch mal interessant.

    Viele Grüße,

    Jens

  17. So Leute…

    mit dem nötigen Abstand, können wir nur eins sagen: dumm gelaufen. Thema ist jetzt durch, oder..? Jetzt heisst’s halt Wunden lecken, wieder mal dazulernen und einfach das nächste Mal besser machen.

    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein nächstes Mal geben wird. Versprochen!

    Dickes Entschuldigung nochmal an Euch alle!

    Mischa

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