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Review: Get Well Soon & Co.

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Sechster Dezember, Nikolaus! Konsum! Nur was?

Für Mannheimer Konzertgänger war die Antwort vorgegeben: Get Well Soon schenkte uns einen Auftritt mit den charmanten Port O’Brien und den Anti-Folk Helden Herman Dune!

Ob das eine weise Entscheidung war, bleibt dahingestellt. So sympathisch Konstantin ‘Get Well Soon’ Gropper auch sein mag, seine düstere Musik mag nicht recht zu den Franzosen Herman Dune passen, die ihre 50 Minuten auf der Bühne wieder konstruktiv nutzten, um gute Laune zu verbreiten. Darum oben auch ein Foto von den Gewinnern des Abends, die eben leider nicht aus Deutschland kommen, sondern aus dem schönen Frankreich.

Auch Port O’Brien wussten mit vielleicht etwas zu typisch amerikanischer Neil-Young-Manier zu beeindrucken. So musste man mit ansehen, wie sich die Reihen der Zuschauer bei dem Auftritt des Headliners schon merklich gelichtet hatten – eine Vielzahl kam also nur für die beiden Folk Bands. Das mag aber auch daran liegen, dass Get Well Soon Mannheim nun wahrlich nicht zum ersten Mal mit einem ihrer Auftritte beehrt haben, liegt in eben dieser Stadt doch ein ganzes Stück Vergangenheit des Schwaben.

Willkommen sind sie allerdings immer, und auch, wenn er die Feuerwache nicht, wie von Manchen erwartet, füllen konnte, ist er doch weiterhin die einzige ernstzunehmende Hoffnung am deutschen Musikhimmel, der tatsächlich internationalen Erfolg erfahren durfte und sicherlich noch lange nicht die letzte Sprosse seiner Karriereleiter erklommen hat.

Abschließend bleibt zu sagen: Wir wollen mehr Frankreich in Mannheim! Auf eine Tour von Herman Dune dürfen wir uns dann wohl, laut Schlagzeuger Neman, im April freuen.

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